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Vortrag: Wo heute der Oxpark ist, war einmal eine „Heil- und Pflegeanstalt“ Ochsenzoll

14. November, 15:0017:00
€ 5 – € 8

Wo sich heute der Oxpark befindet, lag früher die Heil- und Pflegeanstalt Hamburg-Langenhorn. 1893 wurde sie als „Landwirtschaftliche Kolonie für Geisteskranke“ gegründet. Die Patientinnen und Patienten wurden zunächst von reformorientierten Medizinern betreut.

Am 23. September 1940 wurden 136 jüdische Patientinnen und Patienten aus der Heil- und Pflegeanstalt Langenhorn, der heutigen Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll, abtransportiert. Es handelte sich um den ersten Abtransport im Rahmen der sogenannten NS-„Euthanasie“ von Hamburg aus – und zugleich um die erste Deportation jüdischer Hamburgerinnen und Hamburger.

Insgesamt ließen die verantwortlichen Ärzte mehr als 3.600 Menschen aus Langenhorn in Tötungs- und Verwahranstalten deportieren.

Der Vortrag von Kim Kielau (Gedenkstättenpädagogin) beleuchtet die Hintergründe der nationalsozialistischen Krankenmorde und berichtet von einzelnen Lebensgeschichten von Menschen, deren Leben die nationalsozialistische Ideologie als „unwert“ bezeichnete.

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Details

Veranstaltungsort

  • Studio TaLa 181 (Eingang neben GZWL)
  • Tangstedter Landstraße 181
    Hamburg, 22417

Veranstalter

Wenn nicht anders notiert, gilt für Nichtmitglieder ein Teilnahmebeitrag  von 8 Euro, ermäßigt und für GZWL-Mitglieder 5 Euro. Zahlung bitte bar vor Ort.